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§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen

Schützengilde Sieghardtor Köttweinsdorf e. V.

und hat seinen Sitz in

Waischenfeld (Ortsteil Köttweinsdorf)

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. und erkennt dessen Satzung an.
Er ist eingetragener Verein im Sinne des § 21 BGB.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des öffentlichen Schießsportes, er will seine Mitglieder zu gemeinschaftlichen Schießübungen mit Sportwaffen vereinigen.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Aufnahme von Mitgliedern

Gesuche um Aufnahme sind schriftlich an den Verein zu richten. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) und der Vereinsauschuss in gemeinsamer Sitzung. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann vor Ablauf eines Jahres nicht erneuert werden.
Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Generalversammlung auf Vorschlag der Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
a) durch Tod;
b) durch Austritt. Er kann jederzeit durch schriftliche Erklärung dem Vorstand (Schützenmeister) gegenüber erfolgen. Geschieht er nicht zwei Monate vor Ende eines Geschäftsjahres, hat das Mitglied die Beiträge und sonstigen Leistungen für das laufende Jahr voll zu entrichten.
c) durch Ausschluss. Er kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln und grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereines und bei Nichtzahlung des Jahresbeitrages, soweit dieser nach Fälligkeit angemahnt und nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen zur Einzahlung gelangte.
Der Ausschluss kann auch erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Vergehens; er muss erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens.
Über den Ausschluss entscheidet die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) und der Vereinsausschuss in gemeinsamer Sitzung. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Das betroffene Mitglied kann gegen einen Ausschließungsbeschluss zur nächsten Mitgliederversammlung schriftlich Beschwerde einlegen.
Mit Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte. Geleistete Beiträge oder sonstige Zuwendungen werden nicht zurückgewährt.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins Gebrauch zu machen.
Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Vereinsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ordnungsmäßigen Schießbetriebs sowie jeweils im Interesse des Vereins gelegene Empfehlungen, zu befolgen.
Sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft.
Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages gehört ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder.
Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder ohne deren Pflichten.

§ 7 Beiträge der Mitglieder

Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich festgelegt wird.

§ 8 Verwendung der Vereinsmittel

Alle Einnahmen des Vereines dienen zur Bestreitung des anfallenden Vereinsaufwandes. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 9 Organe des Vereins, Vereinsleitung

Die Organe des Vereins sind:

    1. Die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt),
    2. der Vereinsausschuss,
    3. die Mitgliederversammlung

Zu 1: Die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) besteht aus einem 1. und 2.Vorstand (Schützenmeister), 1. und 2.Schatzmeister, 1. und 2.Schriftführer, 1. und 2.Sportleiter, 1. und 2.Jugendleiter, 1. und 2.Sportleiterin. Die beiden Vorstände (Schützenmeister) sind Vorstand im Sinne des § 26.BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die Vertretungsbefugnis des 2.Vorstandes (2.Schützenmeisters) wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt auf den Fall der Verhinderung des 1.Vorstandes (1.Schützenmeisters).
Der 1.Vorstand (1.Schützenmeister) braucht den Fall seiner Verhinderung nicht nachzuweisen.
Die Mitglieder der Vorstandschaft (Schützenmeisteramtes) werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt.
Die Wahl des 1. und 2.Vorstandes, 1.Schatzmeister und des 1.Schriftführers muss in geheimer Wahl auf Stimmzettel durchgeführt werden.
In seinen Sitzungen entscheidet die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorstandes (1.Schützenmeisters). Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen.

Zu 2: Der Vereinsausschuss besteht aus der Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) und drei Beisitzern. Die Zahl der Beisitzer erhöht sich auf fünf, wenn der Verein mehr als 50 Mitglieder hat. Hat er mehr als 100 Mitglieder, erhöht sich die Zahl auf sieben. Maßgebend ist der Mitgliederstand am Tage der Wahl.
Die Beisitzer werden zusammen mit den Mitgliedern des Schützenmeisteramtes auf die gleiche Dauer durch die Mitgliederversammlung gewählt. Aufgabe des Ausschusses ist es, die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten. Die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) ist an Beschlüsse des Vereinsausschusses in den von der Satzung vorgesehenen Fällen (Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern) gebunden. Der Vereinsausschuss wird durch den 1. bzw. 2. Vorstand (Schützenmeister) einberufen. Dieser leitet auch die Sitzung. Die Mitglieder der Vorstandschaft (Schützenmeisteramtes) haben bei den Ausschusssitzungen Sitz und Stimme. Über den Verlauf der Sitzung und gefasste Beschlüsse ist Protokoll zu führen.
Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Lediglich der in Vereinsangelegenheiten entstehende personelle und sachliche Aufwand wird vom Verein getragen.

Zu 3: Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom 1.Vorstand (1.Schützenmeister), im Falle seiner Verhinderung vom 2.Vorstand (2.Schützenmeister), durch persönliches Anschreiben der Mitglieder oder durch Anschlag an den 3, den Vereinsmitgliedern bekannten vereinseigenen Anschlagtafeln unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung, einberufen.
Die Einladung hat mindestens 14 Tage vorher zu erfolgen.
Die Tagesordnung erstreckt sich im allgemeinen auf folgende Punkte:

    1. Entgegennahme der Berichte
      a) des 1.Vorstandes (Schützenmeisters) über das abgelaufene Geschäftsjahr.
      b) des Schatzmeisters über die Jahresrechnung,
      c) der Rechnungsprüfer,
      d) der Sportleiter.
    2. Entlastung der Vorstandschaft (Schützenmeisteramtes).
    3. Nach Ablauf der Wahlperiode Wahl der Mitglieder der Vorstandschaft (Schützenmeisteramtes) und des Vereinsausschusses.
    4. Wahl der Rechnungsprüfer.
    5. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und Festlegung des Jahresbeitrages.
    6. Satzungsänderungen.
    7. Wünsche und Anträge.

Anträge müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim 1.Vorstand (Schützenmeister) eingereicht wurden; spätere nur, wenn (l/4) Einviertel der Anwesenden das verlangt.
Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet weiter über Beschwerden, die sich gegen die Geschäftsführung des Vorstandes (Schützenmeisteramtes) richten und über die Beschwerden eines Mitgliedes gegen einen Ausschließungsbeschluss.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie entscheidet mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei einer Satzungsänderung ist eine (3/4) Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erforderlich. Über den wesentlichen Verlauf der Versammlung und die gefassten Beschlüsse ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, zu unterzeichnen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen.
Als Rechnungsprüfer wählt die ordentliche Mitgliederversammlung zwei mit dem Rechnungswesen vertraute Mitglieder auf die Dauer von 2 Jahren. Sie haben die Kassenführung und die Jahresrechnung auf Grund der Belege auf ihre Richtigkeit zu prüfen und hierüber schriftlich Bericht zu erstatten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen wenn besondere Gründe hierfür gegeben sind bzw. die Vereinsinteressen es erfordern, oder (1/3) Eindrittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes bei der Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) das Verlangen stellt.

§10 Jugendparagraph

Die Mitglieder bis 27 Jahre bilden die Schützenjugend; sie scheiden mit Ende des Kalenderjahres in dem sie ihr 27.Lebensjahr vollendet haben, aus. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für Beitragsfestsetzung und Sportbestimmungen. Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Sie ist durch die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.
Die Jugend führt und verwaltet sich selbst nach Maßgabe der Vereinssatzung und der Jugendordnung. Die erforderlichen Mittel werden ihr im Rahmen des Haushaltsplanes des Vereins zur Verfügung gestellt. Sie entscheidet über deren Verwendung eigenständig, jedoch unter Beachtung der Vereinssatzung und der Jugendordnung.
Die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Jugend zu unterrichten. Es muss Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn verstoßen oder ihnen widersprechen, beanstanden und zur erneuten Beratung zurückgeben. Werden, sie nicht geändert, entscheidet die Vorstandschaft (Schützenmeisteramt) entgültig.

§ 11 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von (3/4) Dreiviertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das Vereinsvermögen, das nach Erfüllung der Verpflichtungen noch verbleibt der Stadt Waischenfeld übergeben, die es für gleiche gemeinnützige schießsportliche Zwecke wieder zu verwenden hat.

 

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